Arterielle Hypertonie

Hypertonie ist ein in den Industrienationen weit verbreitetes Leiden. Ähnlich wie die Zuckerkrankheit oder die Fettleibigkeit wird Hypertonie-arterielle als typisch neuzeitliche Zivilisationskrankheit angesehen. Alarmierend ist in den letzten Jahren, dass bereits Kinder und Jugendliche zum Teil erhöhte Blutdruckwerte aufweisen. Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die das Auftreten von Bluthochdruck zu begünstigen scheinen. Dazu gehören insbesondere der bei uns weit verbreitete Bewegungsmangel, dass inhalative Rauchen, ein hoher Konsum von Kochsalz und selbstverständlich die Überernährung und das daraus folgende Übergewicht.

Bluthochdruck ist ein hoher Risikofaktor für die Entstehung von Herz-und Kreislaufleiden. Das Risiko, beispielsweise einen Schlaganfall zu erleiden, ist bei einem Hypertoniker um ein Vielfaches gesteigert. Auch das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden ist bei Menschen mit Bluthochdruck erhöht. Der zu hohe Druck in den Adern bei Hypertonie-arterielle wirkt sich praktisch negativ auf das gesamte Organ-und Gefäßsystem aus. Bluthochdruck wird auch immer wieder als stiller Killer bezeichnet. Denn man leidet unter Hypertonie-arterielle unter Umständen jahrelang, ohne dass der Betroffene unmittelbar davon etwas bemerken muss.

Erste Symptome treten oft dann erst auf, wenn Organschädigungen bereits weit fortgeschritten sind. Damit es nicht so weit kommt, sollte Hypertonie-arterielle frühzeitig therapiert werden. Bereits eine Umstellung der Lebens-und Ernährungsweise kann die Werte wieder in den normalen Bereich zurückführen. Bei genetischer Belastung müssen meist lebenslang Bluthochdruck Medikamente eingenommen werden.

In der Medizin spricht man heute von so genannter primärer, essenzieller oder sekundärer Hypertonie. Die essenzielle Hypertonie ist mit weit über 90 % bei den Erkrankten führend. Im Regelfall kann bei dieser Form keine genaue Ursache für die Hypertonie-arterielle festgestellt werden. Bei der sekundären Hypertonie liegen den erhöhten Blutdruck Werten eindeutige Organschädigungen als Ursache zu Grunde, beispielsweise an den Nieren.

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